Der Ochsenweg
Die Geschichte des „Ochsenweges“ begann vor mehr als 3500 Jahren. Schon in der Bronzezeit (1700 – 500 v. Chr.) wurden über die Landesmitte immense Mengen Rohstoffe (Kupfer und Zinn) auf einem etablierten Fernweg Richtung Norden transportiert. Die ersten schriftlichen Quellen des Mittelalters berichten von Kriegszügen, die ihn zum „Heerweg“ machten, aber auch von Pilgerfahrten aus Nordeuropa zu den heiligen Stätten der Christenheit. Seinen bis heute im kulturellen Gedächtnis des Landes gebliebenen Namen erhielt der Weg aber von den seit dem 13. bis ins 19. Jahrhundert aus Jütland stattfindenden Ochsentriften. Heute besitzt der „Ochsenweg“, der sich in Dänemark als „Hærvej“ fortsetzt, eine große touristische Bedeutung.
Die Hörnerplätze
Hörnerplätze werden von Ochsenweg e.V. in Schleswig-Holstein an Orten der Geschichtsroute „Ochsenweg“ errichtet. Als Wahrzeichen schafft das künstlerisch gestaltete Hörnerpaar der Landesmitte eine unübersehbare, historische Verbindung.
- Das Hörnerpaar ist selbsterklärender Zeiger für den „Ochsenweg“
- Der Standort verbürgt echten Quellen-Nachweis zum Verlauf des historischen Weges
- Sich kreuzend, symbolisiert das Hörnerpaar die historische Verbindung der Landesteile Schleswig und Holstein
- Kupferkappen konkretisieren den „Ochsenweg“ als Handelsweg seit der Bronzezeit
(1700 – 500 v. Chr.)
Veröffentlichungen
Folgende Veröffentlichungen stammen aus der Feder von Wissenschaftlern und Mitarbeitern des Ochsenweg e.V.. Die aufgezählten Beiträge sind im Publikationswesen der Fächer Archäologie, Geschichte und angewandte Kulturwissenschaften sowie in Fachzeitschriften erschienen.
